Absicherung und Schutz mit Wirkung

 

Bei der Absicherung unterscheidet man zwischen der mechanischen und elektronischen Absicherung. Hierbei ist die mechanische Absicherung immer die erste Wahl, während die elektronische Absicherung eine Ergänzung zur mechanischen Absicherung darstellt. Die einfachste mechanische Absicherung einer Wohnungstür wäre hierbei das Türschloss mit dem Schließzylinder.

Selbst eine elektronische Schließvorrichtung ist eigentlich eine mechanischen Absicherung, da die Tür mechanisch verriegelt wird, während die Elektronik lediglich die Steuerung übernimmt. Dennoch kann es vorkommen, dass die elektronische Schließvorrichtung unter der elektronischen Absicherung zu finden ist.

 

 

Für einen optimalen Einbruchschutz ist es wichtig, dass die richtige Kombination der mechanischen und elektronischen Absicherung gewählt und fachgerecht ausgeführt wird.

 

Einbruchschutz? - Warum?

Informationen der Polizei-Beratung zum Thema "Einbruchschutz"

 

WhgEinbruch D kleinAuch im Jahr 2014 verzeichnet die Polizeiliche Kriminalstatistik einen Anstieg der Zahlen beim Wohnungseinbruchsdiebstahl. Waren es im Jahr 2013 noch 149.500 Fälle, wurden 2014 insgesamt 152.123 Fälle einschließlich der Einbruchsversuche erfasst. Das ist ein Anstieg von 1,8 Prozent; die Aufklärungsquote lag bei 15,9 Prozent. Die Einbrecher verursachten dabei einen Schaden (nur Stehlgut) von 422,3 Millionen Euro. Eingebrochen wurde meist über leicht erreichbare Fenster und Wohnungs- bzw. Fenstertüren.

Gleichzeitig ist aber auch die Zahl der gescheiterten Einbrüche weiter gestiegen (2014: 41,4 Prozent, 2013: 40,2 Prozent). Die intensivierten Präventionsmaßnahmen dürften maßgeblich zur Steigerung der Versuchshandlungen beigetragen haben. Zudem verdeutlichen die Zahlen die Relevanz polizeilicher Bemühungen, die Bevölkerung über mögliche Sicherungsmaßnahmen umfassend zu informieren. Ein Wohnungseinbruch belastet die Opfer oftmals stark. Die Verbesserung des technischen Einbruchschutzes ist besonders wichtig, um möglichst viele Täter scheitern zu lassen und damit den Versuchsanteil zu erhöhen. Mittlerweile misslingen über 41 Prozent der Einbrüche nicht zuletzt durch vorhandene Sicherungseinrichtungen und eine aufmerksame Nachbarschaft. Jeder nicht vollendete Wohnungseinbruch reduziert nicht nur die psychische Belastung der Betroffenen, sondern verhindert auch, dass persönliche Gegenstände und Vermögenswerte entwendet werden.

Entgegen landläufiger Meinung erfolgen Einbrüche häufig zur Tageszeit, zum Beispiel während einer kurzen Abwesenheit des Bewohners, so etwa zur Schul-, Arbeits- und Einkaufszeit, am frühen Abend oder an den Wochenenden. Die Zahl der Tageswohnungseinbrüche ist im Vergleich zum Vorjahr zwar leicht rückläufig (2013: 64.754, 2014: 63.282), doch wie in den Jahren zuvor wird weit über ein Drittel (41,6 Prozent) aller Wohnungseinbrüche durch Tageswohnungseinbrecher begangen. In Wirklichkeit dürfte die Zahl sogar noch höher liegen, da bei Wohnungseinbrüchen – etwa auf Grund einer urlaubsbedingten Abwesenheit der Wohnungsinhaber – die genaue Tatzeit meist nicht feststellbar ist. Tageswohnungseinbrüche ereignen sich mehrheitlich in Großstädten. Außerdem fallen Einbrecherbanden oft über ganze Wohnviertel her und räumen dabei schnell Häuser und Wohnungen aus.

 


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